Presse

Friedbergs Seniorenbeirat tagte im Caritas Altenzentrum St. Bardo
Veröffentlicht in der WZ am 21.06.2019

Tagungsort für den Seniorenbeirat der Stadt Friedberg war dieses Mal das Altenzentrum St. Bardo der Caritas. Beiratsvorsitzende Friederun Hollender dankte Herrn Wigbert Dönni dafür, dass er sein Haus für den Seniorenbeirat öffnete. Herr Dönni stellte sodann das Caritas Altenzentrum St. Bardo vor. Angeboten werden 94 Pflegeplätze, davon bei Bedarf Plätze für Kurzzeit- oder Verhinderungspflege. Angeboten werden ferner im Bereich "Betreutes Wohnen" 13 barrierefreie Ein- und Zweizimmerwohnungen. Alle Wohnungen sind mit Notrufanlagen ausgestattet. Untergebracht im Gesamtkomplex ist auch die Caritas- Sozialstation. Von hier aus werden etwa 100 pflegebedürftige Personen zu Hause versorgt. Außerdem wird zwei Mal wöchentlich eine Nachmittagsbetreuung mit Fahrdienst angeboten. Weiterhin vorhanden ist ein öffentliches Café, das für Heimbewohner kostenlos ist. Schließlich soll hier in den nächsten Wochen noch ein öffentlicher Mittagstisch angeboten werden. Nach Abschluss der laufenden Umbaumaßnahmen, die etwa 5 Millionen Euro kosten, werden vorwiegend Einbettzimmer und nur noch wenige Zweibettzimmer angeboten. An den Vortrag schloss sich ein Rundgang an. Dabei besichtigt wurde auch der "Stadtteiltreff". In diesem "Stadtteiltreff" bietet Sarah Reichel von der Caritas unterschiedlichen Aktivitäten wie Kreativtreff, Spiele- und Vorlesetreff oder Eltern-Kind-Gruppen an. Über dem Stadtteiltreff befinden sich altengerechte Sozialwohnungen. Nach einem Dank an Herrn Dönni und Frau Reichel durch die Beiratsvorsitzenden Friederun Hollender, auch für Kaffee und Kuchen, setzte der Beirat seine Beratungen fort. So berichtete Friederun Hollender, dass weiterhin in Kooperation mit der Evangelischen Familienbildung Friedberg Vorträge angeboten werden sollen. Die zwei bereits durchgeführten Vortragsveranstaltungen seien positiv bewertetet worden. Mit dem Grünamt der Stadt wurde über das Aufstellen von seniorengerechten Bänken im Umfeld von St. Bardo und der Seewiese gesprochen. Angeregt wird vom Seniorenbeirat, den Blumenschmuck beim Seniorennachmittag im Rahmen des Herbstmarktes durch einen einfachen Grünschmuck auf den Tischen zu ersetzen. Denn zahlreiche Senioren kommen nur, um sich ihr halbes Hähnchen abzuholen und nehmen dabei gleich noch die Blumentöpfe von den Tischen mit. Erneut erhebt der Seniorenbeirat Kritik an der Pflasterung rund um die Toilettenanlage auf dem Elvis-Presley-Platz. Dieses Pflaster sei für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen nur schwer zu begehen. Und auch die Öffnungszeiten vom "Café Rund" werden kritisiert, da es an Sonn- und Feiertagen geschlossen ist. Gelobt wurde dagegen Herr Dein vom städtischen Amt für soziale und kulturelle Dienste für den Seniorenausflug im Mai nach Boppard.

Seniorenbeirat
Foto: Der Seniorenbeirat der Stadt Friedberg tagte im Caritas Altenzentrum St. Bardo. Gastgeber Wigbert Dönni und Sarah Reichel vom Stadtteiltreff haben in Helmut Diehl, Elfriede Hutter, Hannelore Kaufmann und Rosemarie Hock (v.li.) aufmerksame Zuhörer.


Bericht für die Wetterauer Zeitung, dort abgeändert erschienen am 18.05.2019
Saisoneröffnung im Bewegungspark für Senioren

Friederun Hollender, Vorsitzende des Friedberger Seniorenbeirates, hatte zum offiziellen "Anturnen" im Bewegungspark für Senioren eingeladen. Und trotz der kühlen Witterung an diesem Donnerstag Vormittag war die Zahl der Teilnehmer auf dem Wolf-Schmidt-Platz in der Lutheranlage erstaunlich groß. "Mit der Kalten Sophie gestern haben wir die Eisheiligen ziehen lassen. Daher findet ab sofort wieder jeden Donnerstag von 10 bis 11 Uhr die Seniorengymnastik hier im Bewegungspark statt," begrüßte Friederun Hollender die große Gästeschar. Ein besonderer Willkommensgruß ging an Bürgermeister Dirk Antkowiak, Stadtrat Dr. Olaf Osten und Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender. Vom Seniorenbeirat waren Elfriede Hutter, Doris Grünbein, Helmut Diehl und Reiner Veith sowie Sebastian Dein vom städtischen Amt für soziale und kulturelle Dienste gekommen. "Was haben alle fünf Geräte hier im Bewegungspark gemeinsam?" fragte Friederun Hollender, um sogleich auch die Antwort zu geben. "Sie fördern die Koordination, die Beweglichkeit, stärken die Muskulatur, Anspannung und Entspannung werden ebenso gefördert wie bei den Paarübungen die Kommunikation!" Besonders begrüßte sie aber Barbara König-Guba, die seit Jahren diese Seniorengymnastik leitet und die sogleich alle Anwesenden zum Mitmachen aufforderte. Da wurden zum Aufwärmen die Arme in die Höhe gestreckt und es ging in die Kniebeuge. Mit Unterstützung von Theo Hölper und Bernd Messerschmidt von der Aktion Punkt konnten die Gäste unter einem Zeltpavillon an langen Tischen gemütlich zusammensitzen. Dank eines großartig bestückten Kuchenbüffets sowie Kaffee und Tee, zusammengestellt von den Damen der Gymnastikgruppe, musste niemand hungrig den Heimweg antreten.

Bewegungspark Foto: Und alle machen mit bei der Saisoneröffnung im Friedberger Bewegungspark für Senioren.


Gekürzt in der Wetterauer Zeitung vom 09.04.2019

Seniorenbeirat setzt auf Kommunikation
Gremium nimmt Arbeit auf - Neue Internetseite, bewährtes Gymnastik-Angebot


Zur ersten regulären Sitzung des neugewählten Friedberger Seniorenbeirates konnte die Vorsitzende Friederun Hollender Vertreterinnen und Vertreter aus allen 12 entsendenden Institutionen begrüßen. Auch die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales, Senioren, Sport und Kultur, Martina Pfannmüller (CDU) war gekommen. Ebenso die Leiterin des Amtes für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen, Christine Böhmerl sowie ihre für Seniorenfragen zuständige Mitarbeiterin Simone Jaitner. "Der Seniorenbeirat ist Ansprechpartner für alle Bürger ab 60 Jahren in allen Friedberger Stadtteilen, daher ist auch die Kommunikation und Zusammenarbeit (gemeinsame Veranstaltungen wie Vorträge oder Arbeitskreise) der im Seniorenbeirat tätigen Gruppen wichtig. Notwendig ist es, Konflikte anzusprechen und nach konstruktiven Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Denn Konflikte können Veränderungspotenzial beinhalten," so die Vorsitzende Friederun Hollender. Um die Kommunikation untereinander zu fördern, stellten sich die zwölf Institutionen mit ihrer Arbeit, aber auch mit ihren Sorgen und Nöten vor. Ein Problem, das in mehreren der fünf Seniorenclubs besteht, ist die "Sitzplatzordnung". Doch da hat Günter Schmidt, Vorsitzender des Seniorenclubs in Bauernheim, ein probates Mittel. "Wir stellen regelmäßig die Tische um. Dadurch ergeben sich zwangsläufig immer wieder neue Sitznachbarschaften", so sein Vorschlag.

Vorgestellt wurde die neue Homepage des Seniorenbeirates, die unter www.seniorenbeirat-friedberg.de erreichbar ist. Und auch eine neue Mailadresse hat der Friedberger Seniorenbeirat: seniorenbeirat@friedberg-hessen.de . Termine und Themen für Veranstaltungen im laufenden Jahr sind noch nicht alle "unter Dach und Fach". Dazu werden noch Gespräche unter anderem mit dem Evangelischen Familienzentrum, der Aktion Punkt und der Ehrenamtsagentur geführt. Fortgesetzt wird auf jeden Fall die Seniorengymnastik im Bewegungspark in der Lutheranlage immer donnerstags von 10 Uhr bis 11 Uhr. Der Beginn im Mai wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.


Friedberger Seniorenbeirat neu gebildet: Friederun Hollender neue Vorsitzende

Auf Einladung von Bürgermeister Dirk Antkowiak fand am 30.01.2019 im städtischen Seniorenbegegnungszentrum die konstituierende Sitzung des neuen Seniorenbeirates der Stadt Friedberg statt. Seit dem Jahr 2004 vertritt der Seniorenbeirat die Interessen der über 60 Jahre alten Mitbürgerinnen und Mitbürger gegenüber den städtischen Körperschaften und in der Öffentlichkeit. Die neue Amtszeit dieses Gremiums läuft ab sofort und bis Ende des Jahres 2022.

Joachim K. Siebert, der bisherige Seniorenbeiratsvorsitzende, verzichtete auf eine weitere Amtszeit. Er stand über 2 Wahlperioden und somit über 8 Jahre an der Spitze des Friedberger Seniorenbeirates. Dafür dankte Bürgermeister Dirk Antkowiak im Namen des Magistrates, des anwesenden neuen Seniorenbeirates sowie Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender dem scheidenden Vorsitzenden herzlich für seine lange, aktive und gute Arbeit und überreichte ein kleines Geschenk des Seniorenbeirates.

In seiner letzten Sitzung im Dezember hatte das Friedberger Stadtparlament die Zusammensetzung des neuen Seniorenbeirates gebilligt. Er besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der in Friedberg in der Seniorenarbeit tätigen Organisationen: 1. Friedberger Seniorenclub e.V. - Elfriede Hutter, Seniorenclub Bauernheim - Günter Schmid, Seniorenclub Bruchenbrücken - Rosemarie Hock, Seniorenclub Dorheim - Wolfgang Steinwachs, Seniorenclub Ossenheim - Hannelore Kaufmann, Vertreter des stationären Alten- und Pflegebereichs - Wigbert Dönni (St. Bardo), Vertreter der AGENDA-Gruppe "Selbstbewusst älter werden in Friedberg"- Joachim K. Siebert, Vertreter der ambulanten Pflege. (Ökumenische Diakoniestation) - Nicole Feltgen, Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde - Roswith Bublitz, VdK Ortsverband Friedberg - Helmut Diehl, Café CARE - Friederun Hollender, Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg - Peter Loch. Mitglied mit beratender Stimme ist Martina Pfannmüller, Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales, Senioren, Sport und Kultur der Friedberger Stadtverordnetenversammlung.

Nun rief der Bürgermeister zur Wahl eines oder einer neuen Vorsitzenden auf. Friederun Hollender, die für das Café CARE im neuen Seniorenbeirat aktiv ist, wurde von Martina Pfannmüller vorgeschlagen und von den Stimmberechtigten einstimmig gewählt und beglückwünscht. Ein Stellvertreter konnte aus den anwesenden Mitgliedern leider noch nicht gefunden werden, jedoch steht ihr künftig Doris Grünbein als Beisitzerin mit Schriftführeraufgaben zur Seite. Die Ansprechpartner im städtischen Amt für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen bleiben zunächst Tjalda Lottig und Sebastian Dein.

Friederun Hollender betonte in einer ersten Rede, dass Sie auch weiterhin auf die kollegiale Mitarbeit und einen Erfahrungsaustausch mit den schon länger im Seniorenbeirat aktiven Mitglieder hofft, dass sie gerne die Kontakte in die Seniorenclubs der Friedberger Stadtteile und zu den anderen Organisationen, die Mitglieder in den Seniorenbeirat entsenden, intensivieren möchte und bedankte sich für die einstimmige Wahl zur neuen Vorsitzenden des Friedberger Seniorenbeirates.

Neuer Vorstand

Foto: Friederun Hollender, die neue Vorsitzende des Friedberger Seniorenbeirates (2.v.r.) mit der Beisitzerin und Schriftführerin Doris Grünbein (r.), beide vom Café CARE zusammen mit Bürgermeister Dirk Antkowiak und Martina Pfannmüller, der Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend, Soziales, Senioren Sport und Kultur.


Joachim Siebert als Vorsitzender des Seniorenbeirates verabschiedet

"Ehrenamt, das war mein Ding" stellte Joachim Siebert fest. Von 2011 bis 2019 stand er an der Spitze des städtischen Seniorenbeirates. Mit Beginn der neuen Amtsperiode im Februar 2019 wollte der 74jährige Siebert aber nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Siebert gehört dem Seniorenbeirat aber weiterhin als Vertreter der Agenda 21-Gruppe "Selbstbewusst älter werden" an. Er gehörte zu den Initiatoren der 2008 gegründeten Friedberger Nachbarschaftshilfe "Aktion Punkt". 2009 beendete er eine Ausbildung zum Engagement-Lotsen bei der Landes-Ehrenamtsagentur und übernahm 2014 den Vorsitz der "Ehrenamtsagentur Friedberg-Wetterau". Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Seniorenbeirates am 30. Januar 2019 dankte Bürgermeister Dirk Antkowiak nun Joachim Siebert für sein Engagement als Vorsitzender des Seniorenbeirates und überreichte ihm ein Geschenk des Seniorenbeirates.

Verabschiedung


Foto: Bürgermeister Dirk Antkowiak (li.) dankt Joachim Siebert für acht Jahre als Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Friedberg.